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Wettbewerb für "Ehrenmal" entschieden

Am 16. Mai 2007 wurde der Wettbewerb für ein Ehrenmal der Bundeswehr zugunsten des Architekten Andreas Meck aus München entschieden. „Mit seiner Arbeit wird eine zeitgemäße Form der öffentlichen Ehrung gefunden und dem Bedürfnis nach individueller Trauer entsprochen“, so die Jury. Das Denkmal soll an die mehr als 2.600 Soldaten, die seit Gründung der Bundeswehr 1955 im Dienst ums Leben gekommen sind. Es wird am Verteidigungsministerium auf dem Gelände des Bendlerblocks gebaut, am östlichen Rand der Hildebrandstraße.

Meck hat ein Gerüst aus Stahlbetonfertigteilen entworfen mit einer „Cella“ darin als Ort der Trauer“. Der rechteckige Bau soll mit einer filigranen, durchbrochenen Bronzefassade verkleidet werden. Aus den Fassadenblechen werden halbe Erkennungsmarken herausgestanzt, wie sie jeder Soldat im Einsatz trägt und deren Teilung für den Tod steht. In der „Cella“ steht ein steinerner Monolith, auf dem Blumen und Kränze abgelegt werden können. Der schwarze Raum wird durch eine Lichtöffnung in der Decke beleuchtet. Der Zugang erfolgt durch einen niedrigeren Zwischenbereich. Die Halle ist zur Straße hin durch neun Tore zu öffnen, von denen die nördlichen drei für die Öffentlichkeit sind. Eine fahrbare Wand verschließt die Halle zum Ministerium hin. Für militärische Zeremonien wird sie Wand zur Straße gefahren, so dass die Halle zur Straße geschlossen ist und sich zum Paradeplatz öffnet. Das Denkmal soll bis Mitte 2008 gebaut werden.

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